Zum Inhalt springen

Schlagwort: Autorenleben

Fast schon vorbei, der Sommer 2020…

Kaum zu fassen, dass der Sommer schon fast wieder vorbei ist! Grad hier in Hamburg stehen schon alle Zeichen auf Herbst! Ein Gutes hat das allerdings: Bald kann ich mich wieder besser in meinen Winterroman hineindenken. Minusgrade und so hoher Schnee auf den Straßen, dass ein Auto liegenbleibt kann ich mir momentan gar nicht vorstellen … ‍♀️

„Dicke Schneeflocken segelten auf die Windschutzscheibe des Buicks, den ihr Vater ihr im Sommer zum Beginn ihres Studiums geschenkt hatte, stolz darauf, dass sie sich nun doch für Yale entschieden hatte, anstatt nach Paris zu gehen. „Damit du immer nach Hause kannst, wenn dir danach ist.“
Das war typisch für ihren Vater und den Helden ihrer Kindheit. Alles würde er tun für seine „Prinzessin“, wie er sie nannte, für das Nesthäkchen der Familie. Wie gut, dass er nicht ahnte, dass Kate triftige Gründe hatte, ihre kleine Heimatstadt in den Hügeln von Vermont zu meiden und eigentlich in nächster Zeit nicht geplant hatte, zurückzukommen. Geheimnisse wahrten sich nämlich schlecht in dem 900-Seelen-Nest Dawsonhills, wo jeder jeden kannte. (…)

#Weihnachtsroman #Herbst #balkonblumen #schreiben #nächstesbuch #liebesroman #romantisch #komödie #rockstars #boygroup

Leave a Comment

Wird es irgendwann so sein, wie es war?

Für mich, wie vermutlich für viele andere auch, waren die letzten Wochen geprägt von starken Unsicherheiten. Ständig hin- und hergerissen zwischen dem Stalken von Nachrichten zum Verlauf der Pandemie und dem Versuch, gar nichts mehr davon hören zu wollen und das Beste aus einer schwierigen Zeit zu machen.

Im Endergebnis war ich irgendwann so sehr beschäftigt, die Anforderungen des Alltäglichen zu erfüllen und mich an die surrealen Situationen auf Straßen und in Supermärkten zu gewöhnen, dass ich kaum noch einen Satz geschrieben haben. Wie auch? Aufgefressen von Sorgen, aber auch ständig in innerer Diskussion um eine ganz wesentliche Frage: Wird es irgendwann wieder so sein, wie es war?

Dazu kommt für Autoren ein weiteres Problem: Kann man noch die Welt, das Alltägliche von früher beschreiben? Immerhin schreibe ich über menschliche Nähe. Wie aber würde die in Zeiten von Corona aussehen? Ich habe keine Erfahrung darin, wie man im Lockdown die wahre Liebe findet. Gibt es vielleicht jemanden von euch, der so etwas erlebt hat oder gab es in der Zeit einfach gar keine neuen Beziehungen?

Oder auch: Möchte das überhaupt jemand lesen? Vielleicht ist es schöner, sich mit einem mitreißenden Roman in eine andere, unkomplizierte Welt zu flüchten, in die Welt vor sozialer Distanzierung und Gesichtern, in denen noch höchstens die Augen lächeln können.

Momentan habe ich mich für Letzteres entschieden. Langsam habe auch ich mich an das gewöhnt, was mir zuerst unmöglich erschien, und arbeite weiter an Geschichten, die noch in einer anderen Wirklichkeit spielen.

Bald gibt es wieder etwas Neues zu lesen. Bis dahin: bleibt gesund!

Foto: Pixabay
Leave a Comment

Über das Schreiben

Wollt ihr meinen Arbeitsplatz sehen? Der ist quasi überall. Im Café, auf dem Spielplatz, oder wenn ich im Auto darauf warte, die Kinder irgendwo abzuholen. Seit ich Familie habe, ist die Zeit vorbei, in der ich bis kurz vor Abgabe eine Regiekonzepts, eines Theatertextes oder eines Bühnenbilds immer noch keine Idee hatte und dann einfach drei Tage durchgearbeitet habe.

Früher brauchte es immer einen Zeitdruck. Den gibt es heute auch noch, aber jetzt ist es so: Wenn ich Zeit zum schreiben habe, dann tue ich es. Sonst werde ich nie fertig und ungenutzte Zeit bekommt man nicht zurück. Also ziehe ich immer mit Notizbuch und Handy bewaffnet los. Die besten Ideen gibt es ohnehin unterwegs!

Verratet mir: Wie werdet ihr kreativ?

Leave a Comment